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Love Letters

von A. R. Gurney | 2021

Besetzung

Reiner Gabriel (liest).

Beschreibung

LOVE LETTERS bietet die Gelegenheit, das Ensemble des Theater Poetenpack einmal anders kennenzulernen. Denn das Theater wird die leise und kraftvoll erzählte Liebesgeschichte innerhalb des Ensembles weitergeben. Das gibt dem Publikum die Gelegenheit, den ebenso witzigen wie berührenden Briefwechsel in verschiedenen Lesarten kennenzulernen. So wird LOVE LETTERS von A. R. Gurney von einem Stück für zwei SpielerInnen zu einem Stück für Viele.

Ein Theaterstück, das nur aus Briefen besteht? Kann das funktionieren? Ja, wenn die zwei Menschen, die sich schreiben, ineinander verliebt sind, jedoch nicht zu einander kommen.

Sie kennen sich seit Kindertagen. Andrew und Melissa stecken sich bereits in der Schule Zettelchen zu, später wird daraus eine lebenslange Brieffreundschaft, die weit mehr ist: denn die Briefe erzählen skizzenhaft von einer leisen wie kraftvollen Liebe. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und auch wenn sie nie zueinander finden sollen, hört doch das Hoffen auf den anderen und seine Antworten nie auf. Eine Frau, ein Mann – zwei ganz verschiedene Leben. Eine wundervolle, große Liebe, leicht und klar entwickelt im Dialog intimer Briefe – witzig, geistreich, faszinierend, zuweilen aber auch gedämpft, zweiflerisch und melancholisch.

In besonderer Art und Weise wird das Publikum Zeuge einer einzigartigen Verbindung zweier Menschen, die sich Raum und Zeit widersetzt. Und wir kommen nicht umhin uns die Frage zu stellen: Was wäre gewesen, wäre alles anders gekommen?

Mit LOVE LETTERS gelang dem amerikanischen Autor Albert Ramsdell Gurney der internationale Durchbruch als Theaterschriftsteller. 1990 wurde sein ungewöhnlicher Briefwechsel für den Pulitzer Preis nominiert und das „Time Magazine“ wählte LOVE LETTERS unter die fünf besten Theaterstücke der 1980er Jahre.

Es lesen: Andrea Seitz, Reiner Gabriel

Pressestimmen

Märkische Allgemeine Zeitung vom 10. Oktober 2021
"Poetenpack Potsdam erweckt die Zimmerbühne mit Liebesbriefen zum Leben."

Bisherige Gastspiele

2023
Potsdam

2022
Potsdam

2021
Potsdam

Repertoire

Theatersommer Sanssouci
Festival des Theaters Poetenpack im Heckentheater | 2024

Der Raub der Sabinerinnen
von Paul und Franz von Schönthan | 2024

Hans im Glück
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm | Bühnenfassung: Felix Isenbügel | 2024

"Zwischen Welten" von Juli Zeh und Simon Urban
Dialogbühne Extra | 2024

Auf der Suche nach dem Glück
Dialogbühne Extra | 2024

Die Tür nebenan (La porte à côté)
von Fabrice Roger-Lacan | Deutsch von Pamela Knaack | 2024

Ein Blick zurück nach vorn - das Theater Poetenpack wird 25!
Dialogbühne Extra | 2024

Dädalus und Ikarus
von Dario Fo, aus dem Italienischen von Renate Chotjewitz-Häfner | 2023

Prinz Friedrich von Homburg
Heinrich von Kleist | 2023

Jeppe vom Berge oder Eine Nacht im Paradies
von Ludvig Holberg, in der Bearbeitung von Heinz Kreidl nach einer Übersetzung von Angelika Gundlach | 2023

Franziska Linkerhand
nach dem Roman von Brigitte Reimann | 2023

Jugend ohne Gott
nach Ödön von Horváth / Bühnenfassung: Petra Wüllenweber | 2022

Molières TARTUFFE
nach Molière | 2022

Achterbahn
Komödie von Éric Assous | 2022

Ab in die Sommerfrische!
Komödie nach Carlo Goldoni | 2021

An der Arche um Acht
Familienstück von Ulrich Hub | 2021

Faust
von Johann Wolfgang von Goethe | 2020

Pippi auf den sieben Meeren
von Astrid Lindgren, für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder | 2019

Biedermann und die Brandstifter
Max Frisch | 2019

Das Spiel von Liebe und Zufall
von Marivaux | 2018

Netboy
Petra Wüllenweber | 2017

GIFT. Eine Ehegeschichte
von Lot Vekemans | 2017

Der kleine Prinz
Familienstück nach Antoine de Saint-Exupéry, dramatisiert von Elisabeth Vera Rathenböck | 2017

Nathan der Weise
Gotthold Ephraim Lessing | 2015

Theater als Erfahrungsraum
Jugendliche mit Schauspielern auf einer Bühne | 2015

Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie
von Woody Allen | 2015

»Kunst«
Komödie von Yasmina Reza aus dem Französischen von Eugen Helmlé | 2014

Oh, wie schön ist Panama
von Marianne Terplan nach der Erzählung von Janosch | 2013

Mein Kampf
Farce von George Tabori | 2011

Dinner for One - wie alles begann
Komödie von Volker Heymann rund um den berühmten TV-Sketch | 2007

Mozart & Casanova
Komödie von Kerstin Tomiak mit Musik aus ‚Don Giovanni’ | 2006

Ich denke oft an Kladow im April
ein Abend über Leben und Werk Mascha Kalékos mit Liedern von Kurt Weill | 2005

Die Judenbank
Volksstück für einen Schauspieler von Reinhold Massag | 2002