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Achterbahn

Komödie von Éric Assous | 2022

Nächste Vorstellung:

13.03.2024
Borken

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Beschreibung

Ein älterer Mann begegnet einer jungen, hübschen Frau in einer Bar. Sie flirten, unterhalten sich und sind sich auf Anhieb sympathisch. Schnell ist klar, dass der Abend in seinem Appartement enden wird. Seine Frau, die mit dem gemeinsamen Sohn verreist ist, verschweigt er natürlich.

Doch – im Appartement angekommen, übernimmt die junge Frau immer mehr die Regie. Sie spielt mit ihm, versteckt ihre wahre Identität hinter immer neuen Geheimnissen und Gestalten. In einem Moment das verschüchterte Mädchen, wird sie im nächsten zur Femme fatale – und verdreht damit ihm wie auch dem Publikum den Kopf. Der Abend wird zu einer Achterbahnfahrt der unerwarteten Erkenntnisse und zu einer Berg- und Talfahrt der Emotionen.

„Achterbahn” hat alles, was französische Komödien so einzigartig macht: genau gezeichnete Charaktere, einen raffinierten Handlungsaufbau, brillanten Stil und umwerfenden Wortwitz.

Wo hört Erotik auf, wo fängt der Übergriff an? Wann geht Hedonismus und Selbstverwirklichung in Ignoranz und Narzissmus über? Welche Männlichkeitsbilder sind heute noch wirksam? Wie ist Liebe heute möglich? Wie Vaterschaft?

Die Erfolgskomödie „Achterbahn“ des 2020 verstorbenen, französischen Starautors Éric Assous ist 2004 mit Alain Delon und Astrid Veillon in Paris uraufgeführt worden.

Spieldauer: ca. 115 min, inkl.Pause

Besetzung: Stephan Schill (Er), Julia Borgmeier (Sie)

Regie: Andreas Hueck
Ausstattung: Janet Kirsten
Toneinspielung: Arne Assmann

Pressestimmen

Donaukurier vom 08. März 2023
"Poetenpack-Regisseur Andreas Hueck liefert eine ruhige und dadurch pointierte Inszenierung. [...] Julia Borgmeier und Stephan Schill gelingt es in jeder Phase der Komödie, die Zuschauer mitzunehmen – sei es bei den Wortspielen, bei den Berg- und Talfahrten durch Pierres Gefühle oder bei den immer neuen Geschichten, die Julia Borgmeier/Juliette so glaubwürdig auftischt. Das Neuburger Publikum belohnte die Darsteller am Montagabend mit kräftigem Applaus."

Potsdamer Neuste Nachrichten vom 27. März 2022
"[Bei Andreas Hueck] funktioniert dieser Text. Nicht nur wegen der passenden Besetzung und des flotten Timings, sondern weil diese (Tragik-)Komödie jede Menge Wendungen und viel (Kontrast-)Stoff bietet. [...] Passende Besetzung, flottes Timing, viele Wendungen"

Märkische Allgemeine Zeitung vom 20. März 2022
"Das Bühnenbild ist simpel gehalten. Doch genau so muss es sein. Alles andere würde von den Dialogen ablenken. Heimlicher Star des Stücks ist daher das Sofa. Es steht in der zweiten Hälfte des Stückes mit dem Rücken zum Zuschauer, was für eine ungewohnte, aber sehr interessante Perspektive sorgt."

 

Bisherige Gastspiele

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Potsdam

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Potsdam
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