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Mozart & Casanova

Komödie von Kerstin Tomiak mit Musik aus ‚Don Giovanni’ | 2006

Besetzung

Clara Schoeller (Caterina, eine junge Sängerin), Ismael Volk (Wolfgang Amadeus Mozart), Andreas Hueck (Casanova), Arne Assmann (Musik).

Regie: Benjamin Kernen
Ausstattung: Janet Kirsten

Beschreibung

Prag im Jahr 1787.

Mozart befindet sich in der Endphase seiner Arbeit an ‚Don Giovanni’. Da Ponte, sein Librettist, hat ihn im Stich gelassen, die Premiere muss verschoben werden. Mozart ringt mit seinen Figuren, vor allem dem Don Giovanni selbst. Catarina, ein hübsches, temperamentvolles Chormädchen, möchte eine Rolle im neuen Werk Mozarts bekommen, dessen ‚Figaro’ bereits auf den Straßen gepfiffen wird. Sie lernt in einem Cafe einen eleganten Unbekannten kennen, dem sie von ihrer Bekanntschaft mit Mozart erzählt.

Der Unbekannte, kein anderer als Casanova, unterbricht seine Reise nach Schloss Dux, um Mozart zu treffen. Mozart erhofft sich Inspiration und bittet Casanova, seine Gespielin Catarina zu verführen und ihm dabei alle Nuancen dieses Vorgangs zu berichten. Casanova, nicht wenig geschmeichelt, findet an der Figur des Don Giovanni großen Gefallen...

Ein tragikomisches Theaterstück entspinnt sich über die Kunst und den Zweck der Verführung. Musikalisch wird die Inszenierung auf einem Akkordeon begleitet. In einer eigenen Bearbeitung erklingt Musik aus ‚Don Giovanni’.

Video

Pressestimmen

Allgäuer Zeitung vom 24. Januar 2017
"Das Potsdamer Ensemble Poetenpack beeindruckt in Sonthofen mit der geistreichen Komödie […]  Unter der Leitung von Benjamin Kernen entsteht eine federleichte Komödie mit ernsten Zwischentönen, getragen von sensibler Darstellungskunst. Jeder der Schauspieler überzeugt, erschafft fein gezeichnete Menschen aus Fleisch und Blut auf der Bühne."

MK Kreiszeitung vom 16. Januar 2015
„Das Trio liefert eine Glanzleistung: Ismael Volk in der Rolle des fröhlich-fahrigen und genialen Komponisten, der weder den Frauen noch dem Alkohol abgeneigt ist, Andreas Hueck als charmanter und unwiderstehlicher Schwerenöter Casanova und vor allem Clara Schoeller, die ihren Part der temperamentvollen, naiven Catarina glaubwürdig und wahrhaftig ausfüllt.“

Westfalen-Blatt vom 2. März 2011
"Mozart und Casanova war eine Aufführung mit viel Esprit, an der besonders – aber nicht nur – Musikliebhaber ihre Freude hatten.  […] Die ganze Komödie hatte selbst viel von dem, was Mozarts Musik so unverwechselbar macht: eine große Leichtigkeit, gepaart mit tiefem Ernst."

Neue Westfälische Zeitung vom 1. März 2011
"Jung und frisch kam sie daher, die erfundene Geschichte vom Wiener Kompositionsgenie […] Das Publikum fühlte sich sichtlich wohl in der leichten und eleganten Atmosphäre des Kammerspiels und spendete reichlich Applaus."

Mindener Tageblatt vom 19. April 2010
„Wohltuend an dieser Aufführung war die gepflegte Sprache sämtlicher Darsteller, die stets klar und deutlich blieb, auch und gerade in schnellen Passagen.“

Märkische Allgemeine vom 31. Januar 2006
"Die Komödie erweist sich so als tragisch-realistische Gesellschaftsstudie. Jeder ist sich selbst der nächste, keiner ist zu bedingungsloser Liebe fähig. Kurzweilig kommt das Stück daher, nicht überaus gehaltvoll, aber unterhaltsam."

Bisherige Gastspiele

2017
Schlepzig
Eckernförde
Sonthofen

2016
Doberlug-Kirchhain

2015
Bad Elster
Sulingen

2014
Unterföhring
Potsdam

2013
Putbus
Wesel
Steinhagen
Sursee (Schweiz, Kanton Luzern)

2012
Sursee (Schweiz, Kanton Luzern)
Bückeburg

2011
Oldenburg in Holstein
Lübbecke

2010
Arnstadt
Rheine
Walsrode
Cuxhaven
Minden

2008
Stadthagen
Fürstenwalde

2007
Bad Berleburg

2006
Burgkirchen an der Alz
Wolfsburg
Holzminden
Rastatt
Altenrode
Eisenhüttenstadt
Bad Elster
Magdeburg
Potsdam

Repertoire

Das Spiel von Liebe und Zufall
von Pierre Carlet de Marivaux | 2018

Netboy
Petra Wüllenweber | 2017

GIFT. Eine Ehegeschichte
von Lot Vekemans | 2017

Der eingebildete Kranke
Komödie von Molière | 2017

Der kleine Prinz
Familienstück nach Antoine de Saint-Exupèry, dramatisiert von Elisabeth Vera Rathenböck | 2017

Cyrano de Bergerac
von Edmond Rostand | 2016

Das Jahr magischen Denkens
von Joan Didion | 2016

Nathan der Weise
Gotthold Ephraim Lessing | 2015

Pettersson und Findus
Sven Nordqvist für die Bühne bearbeitet von Dagmar Leding | 2015

Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie
von Woody Allen | 2015

»Kunst«
Komödie von Yasmina Reza | 2014

Minna von Barnhelm
Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing | 2014

Oh, wie schön ist Panama
von Marianne Terplan nach der Erzählung von Janosch | 2013

Onkel Wanja
Szenen aus dem Landleben von Anton Tschechow | 2012

Mein Kampf
Farce von George Tabori | 2011

Dinner for One - wie alles begann
Komödie von Volker Heymann rund um den berühmten TV-Sketch | 2007

Der zerbrochene Krug
Lustspiel von Heinrich von Kleist | 2007

Mozart & Casanova
Komödie von Kerstin Tomiak mit Musik aus ‚Don Giovanni’ | 2006

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ein Abend über Leben und Werk Mascha Kalékos mit Liedern von Kurt Weill | 2005

Die Judenbank
Volksstück für einen Schauspieler von Reinhold Massag | 2002

Offene Zweierbeziehung
Beziehungskomödie von Dario Fo und Franca Rame | 2002

Casanova - oder die Philosophie der Verführung
Schauspiel mit Barockmusik | 2001

Nein, zärtlich bist du nicht!
Ein Bilderbuch für Verliebte von Kurt Tucholsky | 2000

Nach Süden
Porträt über Fanny Hensel mit Liedern ihrer ‚Italienreise’ | 1999

Rilke und Lou
ein musikalisch-literarisches Programm über die Liebe zwischen Lou Andreas-Salomé und Rainer Maria Rilke mit Musik von Sergej Prokofjew | 1999