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Casanova - oder die Philosophie der Verführung

Schauspiel mit Barockmusik | 2001

Besetzung

Andreas Hueck (Casanova), Heike Pichler-Trosits (Gesang), Ulrike Werner-Wolf (Traversflöte), Mechthild Winter (Virginal).

Regie: Andreas Lüder

Beschreibung

Schlechtes Essen,
schlechte Konversation,
schlechte Manieren treiben den alten Casanova auf Schloss Dux, der letzten Station seiner langen Lebensreise, zur Verzweiflung. Hier, in den dunklen Gemächern und Gängen, lauert Casanovas schlimmster und tödlichster Feind:
die Langeweile.

Ihn zu besiegen hat er nur eine Waffe...
Und so geschieht es, dass Giacomo Casanova, Chevalier de Seingalt, Günstling der Mächtigen seiner Zeit, der große Verführer und leidenschaftlichste aller Liebhaber, beginnt, sich zu erinnern...

Eine Sängerin, eine Flötistin und eine Cembalistin begleiten Casanova auf der Erinnerungsreise durch längst vergangene Episoden seines Lebens.

Die Geschichten von Nanetta und Martina, Leonilda und Lucrezia, Marianne Charpillon und der Flucht aus den Bleikammern sind allesamt den Lebenserinnerungen Giacomo Casanovas in der Übersetzung von Günther und Barbara Albrecht entnommen.

Musik von F. Couperin, J. de la Guerre, G. F. Händel, J. Hotteterre, J. M. Leclair, P. Locatelli, J. Chr. Pepusch und J. P. Rameau

Video

Pressestimmen

Allgäuer Zeitung, 4. Februar 2012
"Während Hueck alle Register zog, hielten sich die Musikerinnen des Poetenpacks angenehm zurück und boten mit ihren Barockstücken einen noblen Kontrapunkt zu den wilden Geschichten des Schauspielers."
 
Kölnische Rundschau vom 4. Mai 2010 
"Andreas Hueck warf sich mit Verve auf die schillernde Figur, die weit mehr war als ein lebenshungriger Frauenversteher. Er klagte, tobte und balzte nach Leibeskräften und schlüpfte außerdem in die Rollen der Angebeteten und ihrer Mütter und Tanten. (...) Ruhepunkte zwischen den emotionalen Erschütterungen boten die musikalischen Beiträge von Sängerin Heike Pichler-Trosits, Ulrike Werner (Traversflöte) und Mechthild Winter (Virginal), die die Auftritte mit galanter Musik (...) klangschön umrahmten."
 
Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 14. Mai 2001
"Denn was die Sängerin, die Travers- und Blockflötistin Ulrike Werner und Mechthild Winter am Virginal boten, das waren Interpretationen jener Art, die den Wunsch aufkommen lassen, barocke Musik nie anders als in historischer Aufführungspraxis erleben zu müssen."

Bisherige Gastspiele

2016
Doberlug-Kirchhain
Burgk / Saale

2014
Feuchtwangen

2012
Kaufbeuren

2010
Hürth

2009
Fürstenwalde
Eutin

2008
Eisenhüttenstadt

2005
Magdeburg
Potsdam

2002
Potsdam

Repertoire

Netboy
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von Edmond Rostand | 2016

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von Joan Didion | 2016

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Gotthold Ephraim Lessing | 2015

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Dinner for One - wie alles begann
Komödie von Volker Heymann rund um den berühmten TV-Sketch | 2007

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Lustspiel von Heinrich von Kleist | 2007

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Offene Zweierbeziehung
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Casanova - oder die Philosophie der Verführung
Schauspiel mit Barockmusik | 2001

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Ein Bilderbuch für Verliebte von Kurt Tucholsky | 2000

Nach Süden
Porträt über Fanny Hensel mit Liedern ihrer ‚Italienreise’ | 1999

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ein musikalisch-literarisches Programm über die Liebe zwischen Lou Andreas-Salomé und Rainer Maria Rilke mit Musik von Sergej Prokofjew | 1999